Sonntag, 17. April 2011

Die Triode PX4

Die Triode PX4 wurde 1928 als Nachfolgerin der Triode P410 von GEC entwickelt und erblickte unter dem Label Marconi bzw. Osram - beide gehörten zu GEC - das Licht der Welt. Sie wurde bis Ende der 1950er Jahre produziert; 1937 wurden Modifikationen zur Leistungserhöhung vorgenommen.
 
 
      

PX4 von Osram

 
Die (späte) PX4 hat - vergleichbar mit der 2A3 - eine Anodenverlustleistung von ca. 15 Watt und ist damit für knapp 4 Watt Ausgangsleistung gut - die ersten PX4 ab 1928 weisen noch Anodenverlustleistungen von lediglich 12 Watt auf. Die technischen Daten finden sich in der folgenden Abbildung (Quelle: PX4.org):
 
 
   
  
Die PX4 steht in dem Ruf, süß und verführerisch zu klingen und feinste Details zu offenbaren - ob das auch für diesen interessanten Verstärker zutrifft, ist nicht bekannt. Wie das untere Bild zeigt, muss es sich aber um eine richtig "heiße Kiste" handeln:
 
  
 

Betagte PX4 Endstufe; Bildquelle: frank.pocnet.net
 

Dass sich mit der PX4 auch andere, überaus interessante Verstärker bauen lassen, zeigt folgendes Bild:
 
 

Traumhaft "verpackte" PX4 Single Ended Triode; Bildquelle: PX4.org
 
 

PX4 von Marconi; Bildquelle: The National Valve Museum


 
PX4 in der "Ballon"-Version; Bildquelle: The National Valve Museum

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