Freitag, 8. April 2011

Netzleiste

Jeder, der seine Abhörkette auf ein gewisses Niveau gebracht hat, oft verbunden mit nicht eben geringen Kosten, wird früher oder später von der unterschwelligen Angst getrieben, irgendwo könnte doch noch ein Fitzelchen guter Klang "stecken bleiben". Klar, die Stromversorgung ist äußerst wichtig, wissen wir ja alle... Und trotzdem ist für die meisten von uns das Thema Netzleiste wohl ziemlich unsexy - jedenfalls für mich.

Dennoch wollte ich natürlich auch wieder ruhig schlafen können, nachdem meine alte, vermeintlich extrem robuste Vollmetall-Netzleiste mit geschirmtem Kabel von Audio Agile nach ca. 10 oder 12 Jahren treuen Dienst durch Staub, Kratzer und mechanische Schäden am Kabel unansehnlich geworden ist und (zugegeben) eher aus optischen/psychologischen Gründen zum Tausch anstand.
   
    
 
Netzleiste von Goldkabel
 
 
 
Dreifachdose aus dem Baumarkt
    
    
Aufmerksam geworden bin ich auf die mit ca. 100 € recht günstige Netzleiste von Goldkabel; zum "Vergleich" diente eine 5 €-Variante aus dem Baumarkt. Das ganze Thema sollte ja schließlich nicht wissenschaftlich ausarten und finanziell im Rahmen bleiben - es gibt Zubehör-Anbieter die propagieren, Netzleisten und Kabel seien die wichtigsten "Komponenten" in der Kette und sollten freilich den Löwenanteil des Gesamtbudgets verschlingen... Bullshit-Alarm, da kaufe ich mir dann doch lieber Röhren für!
   
 
 
Sogar mit Sicherung T 10 A
 
 
Ok, um es kurz zu machen: Die Baumarktleiste taugt nix, die Goldkabel-Netzleiste (Alu-Gehäuse, anständiger Stecker, geschirmtes Kabel, separate T 10 A Sicherung) sorgt für klanglich "stabilere" Verhältnisse - genau wie meine Audio Agile Netzleiste zuvor; zu der konnte ich keine Unterschiede ausmachen. Einzig die Uchida-Endstufe findet - wie bisher - ein eigenes Plätzchen an anderer Stelle des Raums direkt in der Wandsteckdose. Also: Thema erledigt - Klappe zu, Affe tot.

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