Sonntag, 10. Juli 2011

Just like heaven

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich grundsätzlich über Musik und Platten schreiben soll. Ich frage mich - interessiert das irgend jemanden, welche Musik ich höre?! Vermutlich nicht. Zumal jede vorgestellte Scheibe immer nur einen Mosaikstein eines großen, bunten Gesamtbilds darstellt.
 
Dennoch - ich kann nicht anders als kurz über "Just like heaven" von The Cure zu berichten - eine kultige Maxi-Single aus dem Jahr 1987, die mir beim Stöbern in der Plattensammlung eher zufällig wieder in die Hände fiel. Ein sehr kurzweiliger Gute-Laune-Titel der kultigen New-Wave-Popper um den exzentrischen Robert Smith und einer der fröhlichsten ("poppigsten") von The Cure überhaupt, der mir in der Maxi-Version besonders gut gefällt. Für mich der musikalische Lichtblick dieser Band Ende der 1980er Jahre, deren Songs sonst eher eine düstere Grundstimmung vermitteln.
 
 

 
 
Noch viel besser als das Original und einer der besten jemals eingespielten Gitarren-Rock-Songs überhaupt ist allerdings die Coverversion von J. Mascis (Dinosaur Jr.). Als der amerikanische Gott des unprätentiösen, straighten Independent-Gitarren-Rocks mit seinen in seiner Frühzeit oftmals sägenden, schrammeligen Riffs sich der Interpretation dieses Stücks angenommen hat, schuf er wahrlich ein Meisterwerk. Vermutlich dürfte diese Coverversion hierzulande nicht allzu vielen bekannt sein; sie wurde vom US-Indi-Label SST Records veröffentlicht.
 
 

 
 
Das Cover gibt übrigens einen optischen Hinweis darauf, was den Hörer erwartet. Vorsicht, Besitzer von Tonabnehmern à la Koetsu & Co.: Die Rückseite eignet sich nicht zum Abspielen...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen