Samstag, 26. November 2011

Warm-up: Röhrenvorverstärker Wall Audio Opus 88

Für einen Test ist gerade eben der neue Röhrenvorverstärker von Wall Audio, der Opus 88, eingetroffen.
  
Komfortabel:
Phono MM und MC, per Kippschalter umschaltbar, MC über Step-up Transformer, Load-Buchsen zur Anpassung der Eingangsimpedanz (MM).
 
Heimelig:
Beleuchtung der Front in zwei Helligkeitsstufen oder ganz abschaltbar.

  
Bestimmt auch komfortabel:
Solide Universal-Fernbedienung - die bleibt allerdings gleich im Karton und daher ohne Foto. Für mich persönlich sind Fernbedienungen überflüssig.
  
Vielversprechend: 
Netzteil in separatem Gehäuse mit EZ80 (Gleichrichter) sowie DC-Stabilisator bestehend aus ECC83 (1. System Referenzspannung, 2. System Fehlerkorrektur), EF80 (Gleichspannungsverstärker) und 6C19P (Leistungstriode).
 
   
Mehr als ausreichend:
Zwei Hochpegeleingänge (Aux, CD).
   
Gutes Zusammenspiel mit Single-Ended Trioden garantiert:
Zwei Ausgänge mit unterschiedlichen Ausgangspegel-Niveaus; einer von beiden zudem regelbar. Das kommt der Anpassung an die hohe Eingangsempfindlichkeit von SET sehr entgegen, gehobene Zimmerlautstärke auf "8 Uhr" wird damit vermieden.
 
           
Röhren:
Hochpegelsektion mit 2x ECC88 und 2x E88CC; Phonoboard mit 2x ECC82, 3x ECC83, 1x ECC803S. Wer also eine Substitution der Röhren von JJ, EH oder Tesla gegen NOS-Derivate plant, kalkuliere etwas zusätzliches Budget ein.
 
Sonstiges:
Sehr solider Aufbau der Gehäuse, Platinenaufbau, hochwertige Bauteile (z.B. Mundorf, selektierte Oil Caps).
 
Der Opus läuft sich erstmal ein wenig warm und freundet sich mit "Uschi" an; demnächst gibt´s dann Details und Klangeindrücke.

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