Freitag, 29. April 2011

Die Triode AD1 / EBIII

Die Triode AD1 ist eine berühmte direkt geheizte Röhre mit 15 Watt Verlustleistung (also knapp 4 Watt Ausgangsleistung) und wurde ursprünglich von Philips entwickelt. Sie erfreut sich gerade bei japanischen Freaks höchster Beliebtheit, gilt sie wegen ihrer sehr linearen Kennlinie(nschar) vor allem als sehr neutral. Viele bescheinigen ihr, diejenige Triode mit dem geringsten Eigenklang zu sein. Die technischen Daten gibt es als pdf-Datei auf der tollen Seite von Frank Pocnet (siehe auch Link in der linken Blog-Sidebar unter "INFO").
 
 
 
Philips Miniwatt AD1
 
 

Die EBIII ist ein Telefunken-Pendant zur AD1 und verfügt über eine geringfügig höhere Verlustleistung. Sie ist damit für ca. 4,5 Watt Ausgangsleistung gut.
   
 
 
EBIII von Telefunken; Bildquelle: 4tubes.com 
 

Die AD1 / EBIII sind leider inzwischen sehr rar, wohl mit ein Grund dafür, weshalb es nicht besonders viele Single Ended Trioden mit diesen Röhren gibt. Von Yamamoto gibt es die A-06-3 mit der AD1, im Röhrenbuch von hifi tunes gibt es einen schönen Artikel über den Vorgänger Yamamoto A-06-2 von Roland Kraft.  
   
   
 
Yamamoto A-06-3 mit der AD1; Bildquelle: emissionlabs.com


In den 1990er Jahren gab es von Welter u.a. die tollen EBIII Single Ended Monotrioden - leider hat Welter die Produktion dieser Endstufe schon lange eingestellt. In HIFI exklusiv 11/94 wurden diese Monos ebenfalls von Roland Kraft besprochen (von wem auch sonst...).
  

  
EBIII Monoendstufe von Welter; Bildquelle: Sonderdruck HIFI exklusiv 11/94,
mit freundlicher Genehmigung von Günter Welter

Mittwoch, 27. April 2011

Follow-up: Bezugsquellen für NOS-Röhren

Vielen Dank an alle, die mir zwischenzeitlich weitere NOS-Röhren-Dealer genannt haben (vgl. dieses Posting) - inzwischen sind es immerhin 51 Kontakte, die sich in meiner Linksammlung in der linken Sidebar befinden. Sehr beruhigend - habe ich doch inzwischen das Gefühl, viele Röhren, die mir früher unauffindbar erschienen, nun doch irgendwo auftreiben zu können.
 
Sollte jemand allerdings dieses Schätzchen hier irgendwo für deutlich unter 1.000 US$ entdecken - bitte melden... Was das Besondere an ihr ist, kann man hier lesen.
 
 
 
Telefunken ECC803S Goldpin; Bildquelle: tubeworld.com
 
 
  
Vier auf einen Streich... ein kleines Vermögen!
 
 
Kürzlich bekam ich noch folgenden Tipp eines Röhrenradio-Freaks: Eine weitere Möglichkeit an die eine oder andere Röhre zu kommen, ist die freundliche Anfrage bei der GFGF (Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens e.V.). Nach Bekunden des Tipp-Gebers habe man dort mit Hifi eher nicht so viel am Hut, der Interessierte erfährt hier jedoch alles über Röhrenradios und Geschichtliches zum Funkwesen. Dort gibt es die Möglichkeit, in den Anzeigen der GFGF-Börse zu stöbern oder zur Not eine Suchanzeige zu einer bestimmten Röhre aufzugeben.
  
   

Sonntag, 24. April 2011

Sun Audio Uchida SV-2A3 - der Treiber ECC40

Die Sun Audio Uchida SV-2A3 wird mit dem Treiber 6SN7GT ausgeliefert. Der Umbau auf die ECC40 - eine "Nachfolgerin" der 6SN7GT - erfolgte aus ganz pragmatischen Gründen: Die ECC40 ist im Gegensatz zur 6SN7GT (noch) relativ leicht und günstig in guter NOS Qualität zu bekommen.
 
Klanglich konnte ich zwischen der 6SN7GT-Uchida und der ECC40-Uchida keine Unterschiede ausmachen - beide scheinen der 2A3 gleich gut "ins Gitter treten" zu können. Aber würden sich unterschiedliche ECC40-Typen klanglich auswirken?
 
 
 
Die Probanden: ECC40 von Valvo, Siemens und Philips
 
 
Valvo und Philips sind annähernd baugleich; die Siemens ist deutlich kleiner und unterscheidet sich leicht beim inneren Aufbau von den anderen beiden. Um es kurz zu machen: Anders als z.B. bei den verschiedenen Derivaten der 2A3, wo es durchaus sehr unterschiedliche Klangcharakteristika gibt, sind die Klangunterschiede bei den benannten ECC40 eher auf der Ebene der Einbildung zu sehen. Oder etwas deutlicher auf den Punkt gebracht: Die Unterschiede sind so subtil und damit vernachlässigbar, dass ich mich schwer tue, diese überhaupt irgendwie in Worte zu fassen. Daher ist das Thema Tube-Rolling mit der ECC40 für mich abgehakt und es folgen hier nur noch einige Bilder:
   
   
Philips ECC40:
   

  
  
Valvo ECC40:
  

  
   
Siemens ECC40:
 



 
 
Weitere Postings und Beiträge über die Uchida:
 
Die Sun Audio Uchida SV-2A3
Der Sun Audio Uchida Club - oder auch "Uschi-Club"
Uchida-Galerie
Brummabgleich bei der Sun Audio Uchida
Sun Audio Uchida SV-2A3 - der Gleichrichter AZ12
   
 
Nachtrag vom 25.04.´11:
Hier noch eine schöne ECC40 von Telefunken aus ehemaligen Bundeswehr-Beständen, wie sie "EKo" verwendet (vgl. auch seine Uchida in der Uchida-Galerie):
 
 

Freitag, 22. April 2011

Die Triode 450TL

Diese luftgekühlte, direkt geheizte Sendetriode ist nichts für Anfänger. Wer sich vornimmt, hiermit einen Audioverstärker zu bauen, weiß definitv, was er tut - sollte er zumindest. Es handelt sich um die Triode 450TL, mit 4kV Anodenspannung nicht gerade Kinderspielzeug.
 
  
   
Triode 450TL; Bildquelle: tubecollector.org

  

Details der 450TL; Bildquelle: tubecollector.org


Die technischen Daten zu dieser Röhre gibt es bei tubedata.tubes.se. Und es gibt Freaks, wie z.B. Orey Block aus Westminster/Colorado (=> Friends Systems => Orey Block), die bauen daraus einen Amp mit 150 Watt echter Triodenpower:
  
  

450TL bei der "Arbeit"



Hier kann man die Triodenpower förmlich sehen...
   
   
Sehr beeindruckend - fast schon Angst einflößend. Jedenfalls nichts für Kinderfinger, Haustiere oder Momente der Unachtsamkeit! Da bleibe ich - ungeachtet des womöglich famosen Klangs - doch lieber bei meinem 2A3-Spielzeug...

Dienstag, 19. April 2011

Röhren, Schachteln & historische Infos: Website von EU Valve

Optik und Haptik sind beim Hobby Röhrenverstärker wesentliche Aspekte, die kein Röhren-Junkie wirklich leugnen wird. Daher möchte ich die japanische Seite EU Valve vorstellen, die eine Fülle interessantester Fotos von Röhren und Röhrenschachteln bietet sowie viele historische Hintergrundinfos enthält. Die folgenden Bilder habe ich exemplarisch ausgewählt, um sie hier als Appetithappen anzubieten - ein Besuch der Seite lohnt sich unbedingt!
 
 






Sonntag, 17. April 2011

Die Triode PX4

Die Triode PX4 wurde 1928 als Nachfolgerin der Triode P410 von GEC entwickelt und erblickte unter dem Label Marconi bzw. Osram - beide gehörten zu GEC - das Licht der Welt. Sie wurde bis Ende der 1950er Jahre produziert; 1937 wurden Modifikationen zur Leistungserhöhung vorgenommen.
 
 
      

PX4 von Osram

 
Die (späte) PX4 hat - vergleichbar mit der 2A3 - eine Anodenverlustleistung von ca. 15 Watt und ist damit für knapp 4 Watt Ausgangsleistung gut - die ersten PX4 ab 1928 weisen noch Anodenverlustleistungen von lediglich 12 Watt auf. Die technischen Daten finden sich in der folgenden Abbildung (Quelle: PX4.org):
 
 
   
  
Die PX4 steht in dem Ruf, süß und verführerisch zu klingen und feinste Details zu offenbaren - ob das auch für diesen interessanten Verstärker zutrifft, ist nicht bekannt. Wie das untere Bild zeigt, muss es sich aber um eine richtig "heiße Kiste" handeln:
 
  
 

Betagte PX4 Endstufe; Bildquelle: frank.pocnet.net
 

Dass sich mit der PX4 auch andere, überaus interessante Verstärker bauen lassen, zeigt folgendes Bild:
 
 

Traumhaft "verpackte" PX4 Single Ended Triode; Bildquelle: PX4.org
 
 

PX4 von Marconi; Bildquelle: The National Valve Museum


 
PX4 in der "Ballon"-Version; Bildquelle: The National Valve Museum

Samstag, 16. April 2011

Shindo, Garrard und Orangutans beim "Monkeyhaus Event"

Wer in Brooklyn, New York unterwegs ist, sollte unbedingt mal bei DeVORE FIDELITY vorbeischauen - dort gibt es Orangutans zu sehen. Genau genommen den Orangutan O/96 - (k)ein (Lautsprecher-)Tier...

Mit Sicherheit gab es beim "Monkeyhaus Event" viel Spaß, da wurden die Orangutans mit Shindo-Amps und Garrard Plattenspieler verkabelt. Hier eine kleine Bilderserie:
 
 

 
Orangutans in freier Wildbahn...
   
   
 
...mit Shindo Monbrison...
 
 
 
...und Shindo Lafon...
 
 
 
...Vosne Romanee & Aurièges...
 
 
 
...& Garrard
 
 
 
 
Bei flickr gibt´s die ganze Bilderserie in höherer Auflösung. Viel Spaß!

Mittwoch, 13. April 2011

Die Triode VT-25

Oje, jetzt ist die Verwirrung komplett! Bei mir jedenfalls - ich komme bei den vielen verschiedenen Typenbezeichnungen für die gleiche Röhre nämlich ins Schleudern. Die Triode VT-25 entspricht der 10 bzw. UX210 bzw. CV603 bzw... weitere Infos zu dieser Röhre bitte ich im Radiomuseum nachzuvollziehen. Es gibt nämlich auch noch die technisch nicht 100%-ig identischen Nachfolge-Varianten 10Y bzw. VT-25A - wobei es von Sylvania eine Type gibt, die mit "10Y" auf dem Glaskolben und "VT-25" auf dem Sockel bezeichnet ist (siehe unten)... Alles klar?! Jedenfalls geht es um die knuffige Röhre VT-25, die meines Wissens 1924 eingeführt wurde.
 
 
 
RCA 10, Bildquelle: natubes.com
 
 
 
Sylvania 10Y / VT-25; Bildquelle: natubes.com
 
 
Besonders viele Verstärker im Customer-Bereich mit der VT-25 finden  sich nicht gerade. Und es ist ebenfalls recht schwierig, fundierte technische Daten zu dieser Röhre zu recherchieren. In einigen größeren Audio Note Endverstärkern findet sie sich als Treiber (z.B. für die 211 in der Gaku-On bzw. in den Balanced-Varianten der Kageki, Baransu und Kegon). Viel zu schade - schöner ist es, sie direkt als Leistungstriode zu verwenden, wie beispielsweise in der Sun Audio SV-VT25 Limited Stereoendstufe - hier ist die VT-25 immerhin für 1,3 Watt (!) pro Kanal gut:
 
 
   
Sun Audio SV-VT25 Limited, Bildquelle: Sun Audio Japan


Tja, eigentlich ist die Sun Audio SV-VT25 Limited prädestiniert für den "Uschi-Club" - wenn es also einen glücklichen Besitzer gibt, der diese Zeilen liest...

Montag, 11. April 2011

Energiespar-Vorschriften: Droht ein Verkaufsverbot für Röhrenverstärker in der EU?

Derzeit ist eine EU-Kommission damit befasst, Ökodesign-Richtlinien für Unterhaltungselektronik zu erarbeiten. Regularien bzgl. der Energieeffizienz - also des Verhältnisses zwischen zugeführter und abgegebener Leistung eines Gerätes - könnten dazu führen, dass demnächst in der EU keine Röhrenverstärker mehr verkauft werden dürfen.

Der DIY-Szene ist das natürlich vollkommen wurscht, ist sie davon doch nicht (direkt) berührt. Aber da sicher die meisten von uns nicht so begnadete Lötkolbenartisten sind wie z.B. Thomas Mayer, wäre für die breite Masse zukünftig kein vernünftiges Musikhören mehr möglich.

Doch so weit muss es nicht kommen: Unter Mitwirkung der High End Society wurde ein Vorschlag für eine Ausnahmegenehmigung für die Audio-High-End-Nische erarbeitet, die der EU-Kommission bereits vorliegt. Der englische Originaltext hierzu ist zu finden unter http://www.ecomultimedia.org/.

Weitere Hintergrundinfos bietet ein umfassender Bericht von Roland Kraft in der aktuellen Ausgabe der image hifi (Nr. 99, 3/2011). Hoffen wir einmal, dass die EU-Bürokraten diesmal einen besseren Job machen, als vor einigen Jahren bei der leidigen RoHS-Verordnung.

Ansonsten dürften wir uns darauf einstellen, zukünftig nicht einmal mehr Geräte wie diese in der EU kaufen zu können:
  

  
Low-Budget Röhrengeräte von Dynavox & Pro-Ject
   
 
Dann blieben nur noch folgende Möglichkeiten: Auszuwandern, Röhrenverstärker in die EU zu schmuggeln oder den eigenen Umgang mit dem Lötkolben zu perfektionieren...

Samstag, 9. April 2011

Die Triode 211 / VT4C

Außer der 2A3 oder der 300B - sicherlich die Leistungs-Trioden mit der größten Verbreitung in Hifi-Verstärkern - gibt es natürlich eine Vielzahl weiterer interessanter Trioden. In einer lockeren Serie werde ich etliche davon kurz vorstellen - diesmal geht es um die 211 (VT4C).

Die 211 ist originär eine HF-Senderöhre, die heuer für Audio-Anwendungen lediglich "mißbraucht" wird. Sie ist eine direkt geheizte Triode - wie z.B. auch die 2A3 oder die 300B. Ihr Brumm ist subjektiv - vor allem direkt nach dem Einschalten - stärker ausgeprägt als bei 2A3 oder 300B. Das Anodenmaterial (zumindest bei den älteren Typen) ist Graphit; Kenner sprechen diesem Material klanglich exzellente Eigenschaften zu. Der Heizfaden ist ein thoriumbeschichteter Wolframdraht und garantiert damit eine Elektronenemission bereits bei niedrigeren Temperaturen als bei anderen Röhren. Thorium sorgt auch für das charakteristische gelblich-weiße Licht der Röhre. Die Lebensdauer dieser Röhre liegt bei ca. 5.000 h - dann sind mit Thorium beschichteter Wolframdraht und Getter verbraucht.
   
 
   
Western Electric 211E, Bildquelle: jacmusic.com
 

Die 211 bietet - je nach Beschaltung - moderate 12 Watt bis maximal fette 20 Watt Class A (die technischen Daten gibt´s hier bzw. in der linken Sidebar des Blogs unter Downloads). Damit herrschen im Vergleich zu einer 2A3 oder 45 schon ziemlich brutal-inflationäre Leistungs-Verhältnisse vor, liegt man leistungsmäßig doch bereits im Bereich kleiner Class A Transistor-Amps. Da ein Trioden-Watt jedoch subjektiv nach (mindestens) fünf Transistor-Watt klingt, lassen sich hier also schon ziemliche Gewalten entfesseln. Diese Röhre an einen 96-dB-Lautsprecher geklemmt bedeutet, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen!

 
  
 GE 211, Bildquelle: tubeworld.com
  
  
Die 211 wird in einigen sehr interessanten Verstärkern verwendet, z.B. im Vollverstärker Audio Note Ongaku bzw. dem annähernd baugleichen Kondo KSL Ongaku Classic 211 SE (die Historie zwischen diesen beiden sehr ähnlichen Verstärkern aufzuklären erspare ich uns an dieser Stelle), den Air Tight ATM-211 Mono-Endstufen oder den mindestens genauso spannenden 211 Monos von Thomas Mayer (VinylSavor).
 
       
  
Schöner geht´s kaum: Mono-Endstufen mit der 211 von Thomas Mayer (VinylSavor)
   
   
Leider konnte ich diese tollen Endstufen bisher noch nicht hören; Näheres darüber berichtet Thomas aber in seinem eigenen Blog in einem Dreiteiler über Entwicklung, Bau und Klang dieser 211er. Neben Thomas´ 211ern nehmen sich der Ongaku bzw. die Air Tights fast wie Spielzeug aus...

Da ist Dir wirklich ein großer Wurf gelungen, Thomas, und nochmals danke von mir an dieser Stelle, Dein Bild zur Illustration einbinden zu dürfen!

Freitag, 8. April 2011

Netzleiste

Jeder, der seine Abhörkette auf ein gewisses Niveau gebracht hat, oft verbunden mit nicht eben geringen Kosten, wird früher oder später von der unterschwelligen Angst getrieben, irgendwo könnte doch noch ein Fitzelchen guter Klang "stecken bleiben". Klar, die Stromversorgung ist äußerst wichtig, wissen wir ja alle... Und trotzdem ist für die meisten von uns das Thema Netzleiste wohl ziemlich unsexy - jedenfalls für mich.

Dennoch wollte ich natürlich auch wieder ruhig schlafen können, nachdem meine alte, vermeintlich extrem robuste Vollmetall-Netzleiste mit geschirmtem Kabel von Audio Agile nach ca. 10 oder 12 Jahren treuen Dienst durch Staub, Kratzer und mechanische Schäden am Kabel unansehnlich geworden ist und (zugegeben) eher aus optischen/psychologischen Gründen zum Tausch anstand.
   
    
 
Netzleiste von Goldkabel
 
 
 
Dreifachdose aus dem Baumarkt
    
    
Aufmerksam geworden bin ich auf die mit ca. 100 € recht günstige Netzleiste von Goldkabel; zum "Vergleich" diente eine 5 €-Variante aus dem Baumarkt. Das ganze Thema sollte ja schließlich nicht wissenschaftlich ausarten und finanziell im Rahmen bleiben - es gibt Zubehör-Anbieter die propagieren, Netzleisten und Kabel seien die wichtigsten "Komponenten" in der Kette und sollten freilich den Löwenanteil des Gesamtbudgets verschlingen... Bullshit-Alarm, da kaufe ich mir dann doch lieber Röhren für!
   
 
 
Sogar mit Sicherung T 10 A
 
 
Ok, um es kurz zu machen: Die Baumarktleiste taugt nix, die Goldkabel-Netzleiste (Alu-Gehäuse, anständiger Stecker, geschirmtes Kabel, separate T 10 A Sicherung) sorgt für klanglich "stabilere" Verhältnisse - genau wie meine Audio Agile Netzleiste zuvor; zu der konnte ich keine Unterschiede ausmachen. Einzig die Uchida-Endstufe findet - wie bisher - ein eigenes Plätzchen an anderer Stelle des Raums direkt in der Wandsteckdose. Also: Thema erledigt - Klappe zu, Affe tot.