Mittwoch, 22. Februar 2012

In eigener Sache: "Uschi" for sale

Nach langem Hadern habe ich mich entschieden, einen neuen Besitzer für meine "Uschi" zu suchen. 2A3 Maniac ohne 2A3-Amp?! Gemach, gemach. Die 2A3 wird meinem Röhren-Portfolio erhalten bleiben, allerdings sind mir in letzter Zeit einige interessante DIY-Konzepte über den Weg gelaufen (nicht nur 2A3!), die mich schlicht begeistert haben und die ich nun weiter verfolgen werde. Aber dazu in Kürze mehr.
 
Hier zunächst der Link zur Auktion:
 
 
Die Uchida kommt mit 2x Valvo ECC40, 1x Valvo AZ12 (alle kaum gelaufen) sowie 2x Sovtek 2A3 Monoplate (nur für Testzwecke genutzt und daher quasi neu) daher. Wer sich für "Uschi" interessiert und noch Fragen über den Angebotstext hinaus hat, kann sich natürlich gerne bei mir melden.

Kommentare:

  1. ...und wenn es dann selbstgebastelt nicht unbedingt schlechter "klingt", dann macht das Hören nochmal quadratisch mehr Spaß und du hörst dir auch Sachen (Musikmaterial) an, die du vorher nicht unbedingt gehört hast :-) Ich habe nach und nach alles selbst optimiert bzw. verändert und im Grunde dann auch gebaut und immer kam noch was an Klang. Das ist dann auch nicht mehr unbedingt nur subjektiv, sondern auch objektiv, weil ich ja so den direkten Vergleich bei mir zu Hause an meinen über Jahre sonst immer gleichen Komponenten habe und meine Lieblings Test CD´s mittlerweile in und auswendig kenne und weiß, wo was wie klingt :-) Hätte ich ne ordentliche LP-Sammlung etc., so hätte ich auch schon lange einen Plattendreher hier stehen. Aber es ist möglich, einen CD-Player doch recht ordentlich in Richtung analog zu "züchten". Selbst eingefleischte Analog-Freaks haben es schon mehrfach geschrieben...
    Na da wünsche ich Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deinem Projekt oder bei Deinen Projekten...finde ich gut :-)

    Gruß Dirk

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  2. Ich hoffe, dass Du uns über Deine Auswahl von Bauplänen, Teilen und den Fortschritt auf dem Laufenden hältst. Ich bin mehr als interessiert.

    Ich beabsichtige auch den Bau eines Röhrenverstärkers. Stehe aber eher auf unkomplizierte Technik. Meine Erfahrung hält sich bis auf selbstgelötete SymASyms und einen ECC88 KHV in Grenzen. Daher wird es der Trion 34 Mk II mit EL34 SE als Triode von Herrn Wankmiller.

    Ich hatte aber auch einfache Konzepte mit 2A3 und 300B gesucht. Leider hält sich meine Erfahrung in Grenzen und die Investition in einen EL34 SE Amp ist, so schätze ich geringer, als die in eine 300B (z.b. LeBong) oder eine einfache 2A3 Schaltung (siehe http://www.tubemaster.de/diy-EL842A3.html). Zu bewerten vermag ich diese Vorschläge nicht. Da fehlt mir wie gesagt die Erfahrung.

    Viele Grüße,
    Uwe

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  3. Hallo, der LeBong entspricht weitestgehend dem JE-Labs 300B oder auch dem Tambour 2A3(300B). J. LeBong hat seinerzeit auch damit (DIY) angefangen als ich meinen schon fertig hatte und wir haben auch mal kurz zusammen geschrieben. Ich habe meinen soweit abgeändert, daß er wieder DC-Heizung hat, eine stabilisierte Hochspannung zus. zur CLC-Siebung (wirkt dann auch noch als zus. Drossel ala Gyrator) und feste Gittervorspannung. So schafft man ca. 2 Watt mehr und verpulvert nicht soviel über den Kathodenwiderstand.
    Der Aufwand im Vergleich zu EL34SE ist eigentlich marginal. Die AÜ´s kosten ziemlich das selbe, Netztrafo auch...eigentlich nur die teureren Endröhren im Falle der 300B. Aber selbst da bekommst du Qualität zum günstigen Preis (EH 300B gold z.B., die sind von Sovtek) bekommst du für ca. 160.- das Paar. Dafür hast du einen reinen, sofern auch Treiberstufe etc. mit Trioden, Trioden-Amp. Schaltest du z.B. eine EL34 als Triode, so ist diese dann einer "echten" Triode leistungsmäßig unterlegen und der Wirkungsgrad ist so noch geringer. Als Pentode ok, aber denen wird ja klanglich nicht unbedingt immer der Vorzug gegeben und will man einen Triodenverstärker, dann nimmt man(n) auch Trioden :-) Ok, hat alles sein für und wieder und dann entscheidet noch der persönliche Geschmack, auch von der Optik her usw. usw...

    Gruß Dirk

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  4. @Carsten:

    Was dein DIY Projekt angeht, so kann ich dir bzgl. 2A3 auch die Seite von Andrea Ciuffoli www.audiodesignguide.com empfehlen. Er ist schon sehr lange dabei. Ich kenne die Seite schon sehr lange. Er experimentiert, hat auch respektables Meßequipment und versucht, mit so wenig wie möglich an Bauteilen, eine Triodenendstufe aufzubauen. Seine letzten Versionen von 2A3 und 300B nutzen die mittlerweile sehr beliebte D3A als Treiberstufe, geschaltet als Triode. Es ist so die einzige Röhre, welche den Spagat zwischen Gain und genug Output schafft und man umgeht so das Prinzip der klassischen Doppeltriodentreiberstufen. Bin ich auch am überlegen, meinen 300B mal versuchsweise umzubauen, mal schaun...

    Gruß Dirk

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  5. ... Pentoden werden ja als Treiber auch gern genommen. Ein solcher Amp von Tanaka wird schon 1977 im L'Audiophile Magazin vorgestellt. Jean Hiraga greift das später sehr ausführlich auf und erklärt die Vorzüge.
    Hier mein Schaltungsvorschlag für die C3m: http://www.lebong.de/blog11/300b-beta1.jpg

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    1. Hallo Johannes,
      ja, die kannte ich auch und habe dieses Konzept schon oft gesehen. Wenn du aber bei Triodenbetrieb bleiben willst und dir die Doppelstufe mit z.B. 6SN7 sparen möchtest, so kommt wohl nur noch diese D3A (als Triode geschaltet!) in Frage, da sie, kannst du auch im Datenblatt sehen, immer noch geügend Gain, Steilheit etc. schafft. Kaum Unterschied zum Pentodenbetrieb. Schon nicht schlecht diese kleine Behördenröhre im Novalformat :-). Dann hast du mit 2 Trioden anstatt 3 oder mehr eine "komplette" Endstufe.

      Gruß Dirk

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