Freitag, 20. Juli 2012

Über das Musikhören...

Als Hifi-Hobbyist, der beruflich allenfalls eine periphere eigene Schnittstelle zur Hifi-Industrie konstruieren könnte, bin ich um einen möglichst objektiven Blick auf das Thema Hifi einerserseits sowie - hin und wieder - um etwas Selbstreflexion andererseits bemüht. Das gelingt zwar nicht immer. Allerdings fügen sich die zahlreichen Mosaiksteine jahrzehntelanger persönlicher "Szene-Erfahrungen" (Freunde, Bekannte, Konzertbesuche, Hifi-Händler, Frickler, Plattenläden, Hifi-Messen, Röhren-Dealer, Foren, Hifi-Zeitschriften, Musiker...) inzwischen zu einem derart bunten Kaleidoskop zusammen, dass ich der festen Überzeugung bin: Hifi-Fans sind eine sehr besondere Spezies... Im Folgenden daher einige der markantesten mir begegneten Charaktäre (es gibt natürlich auch Mischformen).
 
Ach ja: Wer locker und humorvoll genug ist, der gibt eine Selbsteinschätzung ab und beteiligt sich an der Umfrage rechts. Schließlich interessiert mich brennend, wer denn so mein Blog liest. Bei genügend Teilnehmern gibt´s als "follow up" eine Auswertung als Post. ;-)
  
Der Gigantomane
...wuchtet sich nach dem Motto "Viel hilft viel" die allerfettesten Monoendstufen in die gute Stube. Die versprochene Nennleistung erinnert eher an die eines Schweißgeräts. Aber er benötigt ja auch einen passenden Treibsatz für seine bis unter die Decke ragenden 6-Wege-Boxen mit linealgeradem Frequenzgang; dank der Glattbügelei haben die ja nur einen Wirkungsgrad von knapp (unter) 80 dB. Auch der Plattenspieler mit kardanischer Aufhängung des Gravitationspendels steht noch nicht optimal, hier fehlt noch ein stabiles Granitfundament zur Lastverteilung, damit der Fußboden nicht mehr so sehr nachgibt. Es klingt ansonsten natürlich perfekt und es handelt sich um die beste Anlage der Welt, bis auf die kleine Einschränkung, dass der Klang wie Honig am Chassis klebt.
    
Der Poser
...will nicht so sehr einfach nur gut Musik hören. Für ihn ist die Hifi-Anlage - wie Auto, Mode, Wohneinrichtung,... - einfach ein Statussymbol. Nix Understatement also, die Anlage muss "wertig" aussehen, Klang: Nebensache. OK, wenn sie gut klingt, nimmt er das natürlich gerne mit. Für ihn kommen daher nur Geräte von Burmester, Einstein, Jadis, Transrotor & Co. in Frage - Hauptsache, viel Gold, Chrom und Bling-Bling. Tatsächlich wird diese Klientel ja hie und da auch wohlfeil bedient...
  
Der Nixblicker
...blickt (noch) nix. Oft jung, orientiert er sich an Sternchen, Ohren und Klangpunkten einschlägiger 0/8/15-Hifi-Blättchen. Bar eigener Erfahrung glaubt er den geschriebenen Mist blind und kauft sich für sein zur Verfügung stehendes Budget jeweils die Geräte mit den höchsten Einstufungen in den Bestenlisten (= die Geräte mit den fettesten Werbeanzeigen im Heft). Dabei achtet er sklavisch auf die Einhaltung der Faustregel (die er irgendwo mal gehört hat): ein Drittel für die Quelle, ein Drittel für den Verstärker und ein Drittel für die Boxen. Es kann oft Jahre dauern, bis der Nixblicker - oft eher zufällig - irgendwo eine gut zusammengestellte Kette hört, die billiger ist als die seine und dennoch viel besser klingt. Einige Nixblicker blicken dann, dass sie bislang wohl nix blickten und wenden sich (hoffentlich) an einen der wenigen heute noch existierenden kompetenten Fachhändler. (Dass dieser eine aussterbende Gattung zu sein scheint, verdanken wir u.a. auch dem => geizigen Beratungsklauer).
 
Der Rastlose
...ist innerlich unruhig und unfähig, entspannt Musik zu hören. Dafür hört er seine Anlage und analysiert, wie diese klingt. Und er ist nie zufrieden, stets der Meinung, es ginge noch besser. Der Rastlose wechselt seine Komponenten wie andere ihre Unterwäsche. Der letzte Tausch des Lautsprecherkabels brachte nach 523,4 h Einspielzeit immerhin einen etwas feiner auflösenden Mittelhochtonbereich und Beckenanschläge klingen nun einen Tick seidiger. Aber trotzdem klingen S-Laute bei Frauenstimmen immer noch etwas zu zischelig - vielleicht liegt´s ja doch am Tonabnehmer, dessen Nadelnachgiebigkeit von je her noch nie so richtig zum Arm passen wollte...
  
Der Miesmacher
...hat die Weisheit nicht nur mit Löffeln gefressen, sondern bereits mit der Muttermilch aufgesogen. Seine Komponenten sind natürlich perfekt kombiniert, wohingegen seiner Ansicht nach Ihre Lautsprecher nicht zu Ihrem Verstärker passen. Und überhaupt ist das elektrische Design Ihres Verstärkers ja recht smart und simpel; er hat sich seinen Verstärker selbstverständlich nur mit den besten Bauteilen selbst aufgebaut. Und wie können Sie nur neue, minderwertige Röhren aus aktueller Produktion einsetzen - er selbst verwendet natürlich nur die besten NOS-Typen. Auch ist Ihr Plattenspieler eines gut beleumundeten Herstellers gemessen am Klang viel zu teuer; er hat sich seinen nämlich selbst gebaut und dieser fegt alle anderen sowieso vom Tisch...
 
Der Spirituelle
...geht den Scharlatanen der Branche auf den Leim und finanziert deren Luxusleben. Ein Satz Klangschälchen für 10k €? Her damit! Kabel-Enhancer, Innovations-Hallographen, CD-Klangschatullen, Multivokallack mit Registerausgleich, Raumakustik-Harmonizer... Wenn Sie eins dieser Nonsens-Produkte für weniger als fünf grüne Scheine bekommen, handelt es sich bereits um einen echten "Schnapper"! Die Funktionsweise kann zwar keine Sau - der "Entwickler" als allerletzter - erläutern. Macht aber nix, eine physikalische Basis hat das Ganze nämlich auch nicht; diese wird statt dessen durch schwammigen Voodoo-Bohei ersetzt, immer schön geheimnisvoll bleiben. So lassen sich - bezogen auf den Materialeinsatz -  locker etliche tausend Prozent Marge rechtfertigen. Waaas - die 3 Watt Single Ended Triode kann die 4-Wege-Box mit 83 dB/W/m nicht treiben?! Dem kann bestimmt geholfen werden; wie wär´s z.B. mit einem Power Animator - sogar mit integriertem Optimizer für schlappe 1.900 €? Und wer glaubt, ich wolle ihn auf den Arm nehmen, der "google" bitte die vorgenannten, kursiv gestellten Geräte - die gibt´s wirklich alle...
   
Der geizige Beratungsklauer
...ist im Allgemeinen ein sehr korrekter Mensch. Alles hat seine Ordnung, er selbst seine Prinzipien und nun ist er auf der Suche nach dem bestmöglichen Gerät für sein verfügbares Budget. Dabei klappert er zig Händler ab und lässt sich in stundenlangen Sessions alle Geräte auf seiner Kandidatenliste vorführen, natürlich nicht ohne sich penibel und mit spitzem Bleistift seine Notizen zu machen. Schlussendlich wird das Gerät der Wahl dann im Netz beim Online-Handel geordert, schließlich ist es hier 50 € günstiger. Dabei ist es ihm nicht einmal unangenehm, im Bekanntenkreis von seinem "Schnäppchen" zu berichten - ob er das dem vorführenden Fachhändler auch so erzählen würde?
  
Der Musikhörer
...schert sich einen feuchten Kehricht darum, ob die Korkmatte auf seinem Plattenteller klanglichen Zugewinn gegenüber der Filzmatte bringt, die jüngste MkII-Version seines Verstärkers wohl noch griffiger aufspielt als das eigene MkI-Modell oder das neueste Topmodell aus seiner Lieblings-Lautsprecher-Manufaktur noch autoritärer aufspielt als der eigene, eben auch nicht gerade günstige Lautsprecher. Der Musikhörer hört einfach nur zufrieden Musik und investiert Zeit und Geld lieber in Platten(läden) als damit, über den Tausch von Komponenten nachzudenken. Beneidenswerte, sehr seltene Spezies!
 
Der Frickler
...verbringt mehr Zeit mit dem Basteln als mit dem Musikhören. Für ihn ist der Weg das Ziel und Verstärker dienen ihm häufig als Betriebsmöglichkeit für seine Röhrensammlung. Unter den Fricklern gibt es daher auch viele Tube-Roller. Guter Klang ist ihm zwar ebenso wichtig, aber er verbastelt ganz pragmatisch alles, was sich in seinen Bastelkisten findet. Der Lötkolben ist quasi immer an und wenn er im Netz ein gutes Pärchen einer exotischen, alten Röhre entdeckt, arbeitet sein Unterbewusstsein schon längst daran, in welcher Konfiguration er um diese Röhre herum einen Verstärker zusammenbrutzeln kann.
 
Der Dogmatische
...gleicht in seiner Aufgeschlossenheit einem religiösen Fundamentalisten. Er hat für sich die Fragen zu Analog oder Digital, Röhre oder Transistor, NOS oder Nachbau, Breitband oder Mehrweg, Horn oder Bassreflex... längst entschieden und gibt sich in Diskussionen darüber flexibel wie ein Amboss.
  
Der Nerd
...scheint eigentlich nur für Messebesuche aus seinem Kellerloch zu kommen. Er besitzt häufig markante Verhaltensauffälligkeiten und besticht bisweilen durch ein ungepflegtes, rübezahlmäßiges äußeres Erscheinungsbild. Fürderhin hat er meist keinen Lebenspartner und verfügt überhaupt kaum über soziale Kontakte. Auf Messen schlurft oder huscht er mit allerlei ergattertem Infomaterial in Jutebeuteln von Raum zu Raum, schaut/hört sich mit angestrengtem, aufgesetzten Kennerblick die Gerätschaften an und quacksalbert sinnentleertes Pseudo-Fachgeschwätz - außer Hifi hat er keine weiteren Lebensinhalte.
 
Der Hifi-Redakteur
...ist eigentlich eine ganz arme Sau. Klar, er bekommt regelmäßig die Top-of-the-line Produkte verschiedenster Hersteller zur Verfügung gestellt und kann zunächst staunen (oder auch nicht), was denn klanglich so geht, wo womöglich das Ende der klanglichen Fahnenstange ist, wo der klangliche Hammer hängt. ABER: Er muss dann über das Gerät schreiben. Und zwar muss er sich mehr oder weniger positiv äußern. Und immer wieder neue Superlative aus der verbalen Trickkiste zaubern. Und dabei glaubwürdig bleiben. Und abwechslungsreiche Artikel schreiben. Und interessante Infos liefern, die auch den Tatsachen entsprechen. Und, und, und... Und er darf das Produkt natürlich nicht verreißen - denn dann kündigt der Hersteller womöglich seine geschaltete Werbung. Der Hifi-Redakteur kann den Test des Geräts eines Werbenden womöglich nicht einmal verweigern. Ich bewundere daher die wenigen Herren RedaKteure, denen es gelingt, mit vermeintlich behender Leichtigkeit kurzweilige, informative und glaubwürdige Artikel zu schreiben. (Zwar sieht die deutsche Rechtschreibung eine Schreibung mit Binnenmajuskeln nicht vor, allerdings bilden Eigennamen eine Ausnahme, daher wollen wir es an dieser Stelle durchgehen lassen, nicht wahr?!)
  
Der Musiker
...hat ein bisweilen zwiespältiges bis nicht existentes Verhältnis zum Thema Hifi. Ihn interessiert eher der Overdrive seines röhrenbestückten Gitarrenverstärkers, also das gewollte Verzerrungsverhalten bei Übersteuerung. Allenfalls die Dynamik einer Hifi-Anlage ist für ihn ein entscheidendes Kriterium, aber kommen Sie einem Musiker bitteschön nicht mit Themen wie Kabelklang o.ä. um die Ecke - außer, Sie wollen ein verständnisloses Fragezeichen in seinem Gesichtsausdruck ernten. Er weiß es eben besser, wie sehr bereits Toningenieure das aufgenommene Musiksignal vermurksen, deshalb zählt für ihn viel mehr die Live-Performance.
 

Die Ehefrau(en)
...sind in Sachen Hifi völlig schmerzlos. Der Blindvergleich zwischen der 20k €-Anlage und Töchterchens Kompakt-CD-Dudelkubus bringt einem ein lapidares "Ich hör´ da keinen Unterschied!" ein. Danke schön. Wo der Spaß bei einigen Frauen allerdings aufhört, sind große Lautsprecher im Wohnzimmer. Dafür hat die findige Industrie den Wife Acceptance Factor (kurz: WAF) eingeführt. Grusel-Lautsprecher im Model-Slim-Line-Design vom Typ "Gazelle" werden hiermit etikettiert ("Klingt fantastisch und wird Ihrer Frau bestimmt gefallen!"). Klingt nur leider nie mit einer SET und meistens absolut gesehen ebenfalls scheiße - also ab in den Müll damit. Sorry, Folks: Wenn ihr eure Frauen mit dem WAF ködern müsst, kauft euch lieber eine Modelleisenbahn oder hört eben weiterhin schlecht Musik... Drehmoment braucht halt Volumen.
  
Der Konzertgänger
...legt ähnlich wie der Musiker den Fokus sehr auf die Dynamik bei der Musikwiedergabe. Deshalb nennt er auch in den seltensten Fällen einen Zweiwege-Kompaktling mit 13er-Polypropylen-Tiefmitteltöner bei 83 dB Wirkungsgrad sein eigen. Den sahnigen Durchzug im Tiefton vom Typ "Luftpumpe" findet er unerträglich ebenso wie die Sorge, der Lautsprecher könne das Langhub-Chassis beim nächsten Bassimpuls vor seine Füße spucken. Eine Ausnahme bilden womöglich Anhänger aufregender Kammermusik.
 
Der Foren-Fuzzi
...tummelt sich vorzugsweise in - logisch - Hifi-Foren und kann i.d.R. kein Deutsch. Groß- und Kleinschreibung, Interpunktion, Grammatik, Satzbau, Ausdrucksweise - hier wird in schöner Regelmäßigkeit so ziemlich alles falsch gemacht wo geht. Dem Foren-Fuzzi tut´s nicht weiter jucken, geht ja auch um Spaß dran haben mit den andern zu schreiben und so. Und kamman ja auch tolle Smilys einbauen damit der andere weiß was man eigentlich meint und wos lustich is und wie´s gemeint ist und so und auch wenn ich mal sauer bin wegen was der andre geschrieben hat. und is ja auch bequemer wemman einfach nurnoch klein schreiben tut. ich tu foren daher inzwischen meiden weil ich find das nämlich doof das sich keiner mehr mühe gibt beim schreibm. könnt ich für gleiches nivoh ja gleich bildzeitung lesen, mach ich ja aber auch nich weil das kannste als normalo ja auch nicht ertragn.
  
Der Hifi-Entwickler
...baut eigene Geräte und vertreibt ggf. Fremdprodukte. Er ist natürlich überzeugt von seinem Produkt - schließlich will er es verkaufen. Das ist ok. Gleichwohl übertreibt es manch einer, wenn dessen Geräte nämlich geeignet sind, Ihr Hifi-Weltbild innerhalb der ersten Sekunden des Hörens zum Einstürzen zu bringen. Sie werden nie mehr andere Produkte als die seinen hören wollen, denn schließlich handelt es sich hierbei um den größten Quantensprung in der Geschichte der Musikreproduktion. Alle anderen Geräte verlieren ihre Daseinsberechtigung, übliche Bewertungsschemata versagen hier fast vollständig, denn jede beliebige Hifi-Eigenschaft ist hier in nie gehörter Perfektion vorhanden. So dick trägt niemand auf, glauben Sie? Weit gefehlt, die vorgenannten Schlüsselwörter und Wortphrasen sind einer aktuellen Produktinfo entnommen.
 
Der Hifi-Blogger
...verbringt bisweilen zu viel Zeit mit dem PC und kommt vor lauter Bloggerei viel zu selten zum Musikhören. Selber schuld.
   
   
Na - waren Sie auch dabei? Schön, ich selbst erkenne mich nämlich ebenfalls in der einen oder anderen Schublade wieder.
;-)

Kommentare:

  1. Hallo!

    Sehr interessant Klassifizierung! Ich werde es ins Russische mit der Rückwärtsverbindung übersetzen. Ich werde es in die russische Sprache mit einem Link zu Ihrem Blog zu übersetzen.

    Regards, Andrew

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  2. Evtl. hast Du die jungen Mütter und Väter vergessen, die vor lauter Erziehungskram, Arbeit und nie Zeit für alles Andere haben vergessen.
    Trotzdem gut geschrieben!
    Grüße Christian

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  3. Hallo Christian,

    neben jungen Müttern und Vätern fehlen weiterhin der Wendehals (im Grunde ist er das Gegenteil vom Dogmatiker), der Messwertfetischist (nur was sich gut misst, kann auch gut klingen), der Vintagianer (früher war alles besser), der Technokrat (Polypropylenmembranen, Ionen-Hochtöner, CD und Transistor waren gestern - Keramik-Chassis, Diamant-Hochtöner, Music-Server und Class D-Amp sind heute) und bestimmt noch einige weitere. Aber irgendwo musste ich einen Schlussstrich ziehen, sonst würde ich immer noch tippen...

    Gruß,
    Carsten

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  4. Hallo, Carsten!

    Ich habe etwa mitgemacht. Seite http://heavil.ru/?p=3871

    Regards,
    Andrej

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  5. Du hast eine sehr gute Analyse der Pflegefälle in der Hifi Szene erstellt. Sehr schön mit Liebe zum Detail. Sehr schön!
    Wenn ich mich in mehreren Kategorien wiedererkenne habe ich wohl ein schwerwiegendes Problem, oder?

    Hifidele Grüße von einem schwerstgestörten Vintage Freak

    P.S. Schöne Seite

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  6. Danke für die Blumen! Es dürfte wohl kaum überraschen, dass autobiographische Aspekte bei der Beschreibung der Kategorien einflossen...
    ;-)

    Gruß,
    Carsten

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