Dienstag, 26. Februar 2013

Telefunken EBIII available

As a response to my latest blog post related to Telefunken EBIII tubes in a Sun Audio Uchida amp I got an unexpected offer of Telefunken EBIII from a friend of mine. Anyway, I don´t have an application for them and I was asked to offer them on my blog then - ebay and/or other platforms are no option for him as I can understand only too well...
 
So if somebody is interested in a pair Telefunken EBIII just send me an email (email address see Impressum) with your contact data and I will forward your request accordingly - all further negotiations to be effected between you and my friend then. Serious interests only, please (requests in German or English).
 
The following picture is for illustration purpose only:
   
   
Telefunken EBIII, pic source: 4tubes.com

Dienstag, 19. Februar 2013

Die spinnen, die Asiaten: Sun Audio Uchida mit Telefunken EB III

Hin und wieder stolpere ich im WWW eher zufällig über die eine oder andere Kuriosität. Heuer eine Telefunken EB III (Pendant zur AD1) zu finden, darf als so gut wie unmöglich gelten - umso erstaunlicher ist es, wenn ein (um seine TFK EB III) beneidenswerter Asiate seine Pretiosen in eine - wenngleich aufgrund fehlender Pegelsteller nicht besonders hübsch anzusehende - offenbar umgebaute Sun Audio Uchida SV-300BE einsteckt:
 
   
  
Definitiv ein interessantes Setup, nicht nur für EB III-Afficionados. Pegelsteller wenigstens wieder zur Zierde einsetzen, das Typenschild durch ein eigenes mit "EB III" im Schriftzug ersetzen und die "Uschi" einmal abstauben bitte - schon hätten wir ein feines, neues Mitglied im Uschi-Club...

Freitag, 15. Februar 2013

Garrard 301 / 401

Über die Klassiker 301 und 401 von Garrard ist bereits alles gesagt worden und jede weitere Lobhudelei hieße ja doch nur, Eulen nach Athen zu tragen, oder?! Beim Stöbern in den Weiten des World Wide Web stieß ich auf die Leseprobe eines mir bis dato unbekannten Magazins namens "orig. Klassiker und Originale", welches sich mit Vintage Technik im weitesten Sinne beschäftigt (Vintage - oh je, wie abgedroschen von mir, wer kann diese Phrase noch hören...). Und siehe da: Es geht um die besagten Garrards.
  
Wie auch immer, der Artikel ist gut geschrieben und bietet neben schönen Bildern etliche interessante Basisinfos. Sehr lesenswert!
  
   
Garrard 301 - Bildquelle: orig.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Klang + Ton - nicht von Pappe

Gestern war die neue Klang + Ton (2/2013) im Briefkasten, als Abonnent ist man hier gegenüber Kioskkäufern ja stets zwei bis drei Tage im Vorteil. Diese Ausgabe möchte ich gerne zum Anlass nehmen, für Holgers Magazin eine Lanze zu brechen, es ist wirklich einmal an der Zeit. Und zwar deshalb, weil es kaum ein anderes Magazin gibt, das so inspirierend ist. Wie wohl die meisten Triodenfreaks - egal, ob der 2A3, AD1, EBIII, 45, 300B, RE604, VT52 oder welcher Triode auch immer verfallen - baue auch ich meine Lautsprecher selbst, einfach weil der Markt fast ausnahmslos aus langweiligen, glattgebügelten, für Trioden ungeeigneten, ineffizienten Lautsprechern besteht. Und natürlich weil Lautsprecher bauen Spaß macht. Und weil das Ergebnis meist besser und günstiger ist als der am Markt angebotene Langweilig-Fi-Kram. Punkt.
  
   
Nun geht es mir ja gar nicht darum, bestimmte Bauvorschläge 1:1 nachzubauen, obwohl die meisten Leser wohl genau das tun und so soll es ja auch sein. Vielmehr bin ich immer wieder aufs Neue von den unkonventionellen Ideen begeistert, die Holger Barske und sein Team da so präsentieren, sei es z.B. bei der Kombination von Chassis für eine Box oder der Verwendung von IKEA-Möbeln als Lautsprecherständer wie in der aktuellen Ausgabe. Ein 70-Liter-Retro-Monitor auf einem abgesägten IKEA-Hocker mit 12"-Tieftöner und einem bis 40 kHz hochlaufenden Konushochtöner, das ist einfach saucool.
    
   
Viele meiner eigenen Bauaktivitäten sind gerade deshalb durch K+T inspiriert, weil hier oft um die Ecke gedacht und man immer wieder auf neue "dumme Gedanken" gebracht wird. Und nicht selten ergeben sich genau aus diesen vordergründig schrägen Ideen in der Praxis ganz erstaunliche und unerwartete Ergebnisse...
 
Dafür, lieber Holger, möchte ich Dir meinen Dank aussprechen und hoffe, dass es mit der K+T erfolgreich weitergeht. Ich werde Euch jedenfalls als Abonnent treu bleiben und nach Auslaufen des Papier-Abos auf das E-Paper umschwenken, welches es erfreulicherweise gibt - bei dem (geringen) aufgerufenen Preis muss man sich ja fast schon fragen, wie ein solches Magazin überhaupt existieren kann...

Montag, 4. Februar 2013

EAK Suhl PS 50W - DDR-Plattenspieler

Um es einmal so richtig platt mit Ludger Pistor alias Hardy Flanders zu halten: "Das ist doch wirklich ein dicker Hund!" (aus Der Tod kommt krass). Da bin ich heute bei Robert (der übrigens auch nicht auf den Norddeutschen HiFi-Tagen war) und sehe diese dicke "Brotbox" in seinem Wohnzimmer stehen. Auf meine Nachfrage öffnet er die Front und zum Vorschein kommt ein alter DDR-Plattenspieler von EAK Elektro-Apparatefabrik Köppelsdorf. Dieser war wohl der erste Plattenspieler, der in der DDR gebaut wurde und stammt aus der Zeit Ende der 1940er-/Anfang der 1950er-Jahre. Es handelt sich um das Modell EAK "Suhl" PS 50W mit 78 UPM für Schellackplatten.
 
Viele, viele Ersatznadeln von Supraphon - die die Bezeichnung "Nadel" auch noch tatsächlich verdienen - liegen ebenfalls parat. Sobald das gute Stück restauriert ist, kann´s losgehen: DAS ist doch wirklich alles andere als Langweilig-Fidelity...
   






Samstag, 2. Februar 2013

Hi-Fi, Low-Fi, Langweilig-Fi

Sorry, Folks. Nix für ungut, aber heute ging's einfach nicht. Der Wecker klingelte früh, sehr früh, und dann vermischten sich plötzlich Zweifel, Müdigkeit und Unlust zu einem großen Motivationsloch: Warum, um Himmels Willen, sollte ich heute nach Hamburg zum "Hörtest" fahren?! Wegen der wuselnden HiFi-Nerds? Wegen der quacksalbernden Vertriebler, die den neuesten Sonnenwind-Ionenhochtöner anpreisen? Um mir irgendwo wieder Ulla Meineckes Tänzerin reinzuwürgen?
  
Jetzt mal ehrlich, wirklich neue, scharfe Geräte abseits vom Mainstream sind nicht zu erwarten. Ein letzter Blick in die Ausstellerliste - weitgehend identisch mit der letztjährigen - lässt viele interessante Hersteller vermissen. Dieses Jahr habe ich einfach keine Lust auf "Langweilig-Fidelity". Vielleicht bin ich auch etwas unfair, die Veranstalter geben sich ja wirklich alle Mühe. Ich glaube vielmehr, dass solche Events grundsätzlich nichts mehr für mich sind. Das liegt halt einfach an mir selbst. All jene, die nach meiner Vorankündigung Anfang Januar auf eine Quasi-Liveberichterstattung gehofft hatten, bitte ich um Nachsicht.
 
[Edit: Die besten Bilder gibt´s sowieso wie immer bei Holger: Klick!]

Freitag, 1. Februar 2013

Sylvania 2A3 Dual Monoplate "Bilbao"

Sylvania, Sylvania, immer wieder Sylvania! Diese kleine, feine Manufaktur stand stets im Schatten des großen Marktführers RCA und hat doch insbesondere bei der 2A3 mehr als konkurrenzfähige Produkte hervorgebracht. Gerade die von mir bereits häufiger vorgestellte "Dual Monoplate" Bauweise überzeugt mich klanglich. Bei RCA gab es diese Bauform übrigens nicht.
   
Die Besonderheit des folgenden Pärchens ist, dass es ein Label des spanischen Zollamts Bilbao besitzt. Für solche kleinen Schönheiten zahlen Fans bisweilen gerne einen Aufschlag... Leider gehört dieses schöne Pärchen nicht mir, sondern Thomas W. - vielen Dank für die Bilder, Thomas!