Sonntag, 11. Januar 2015

Fundgrube Dachboden - Save the Vinyl II

In jedem guten Haushalt herrscht - zumindest teilweise - ein gerüttelt Maß Chaos und Unordnung vor, und sei es wenigstens in der einen oder anderen Schublade oder z.B. auf dem Dachboden. Und wenn man dann etwas Bestimmtes sucht, fallen einem nicht selten andere Dinge wieder in die Hände, die man irgendwann zuvor einmal erfolglos gesucht hat oder eben solche, die schon längst in Vergessenheit geraten sind. Zumindest mir geht es manchmal so. Genau das ist mir gerade passiert: Ich entdeckte auf dem Dachboden eine uralte Kiste mit Kinderschallplatten und ich meine, da müsste sogar noch eine weitere sein.
 
 
Und weil Vinyl nun einmal Vinyl ist, vermögen mich auch diese Kinderschallplatten zu faszinieren, zumal mit ihnen viele Kindheitserinnerungen verbunden sind. Und weil man dann eben einfach nicht anders kann, legt man halt so eine Scheibe auf, einfach um zu sehen, wie es denn mit einer Handvoll Triodenwatt klingt... Faszinierend!
 
Wer jedenfalls noch solche alten Schätze besitzt, sollte seinen Kindern oder Enkelkindern einmal diese alten Platten vorführen - leuchtende Augen (und Ohren) sind jedenfalls garantiert!
 
 
Natürlich hilft vor dem Abspielen ein kurzer, geübter Blick über die Rillen, den "In-der-Rille-festgeklebter-Kekskrümel-Tod" des Tonabnehmers zu vermeiden. Wer also Sorge um sein Lyra Kleos oder Koetsu Urushi hat... Natürlich lauern hier und da außerdem noch üble Kratzer, getrocknete Limonade und Co. - aber hey, für solche Scheiben braucht man eben Eier! Und wenn ich noch die in meiner Erinnerung fest verankerte Scheibe von Hui Buh - Das Schlossgespenst finde, nehme ich sie mit zu den Norddeutschen Hifitagen nach Hamburg. Mal sehen, ob ein Aussteller cool genug zum Abspielen der Scheibe ist, von wegen Eier und so...

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