Freitag, 30. Januar 2015

High Fidelity ist tot

Wikipedia weiß: "High Fidelity (engl. ´hohe (Klang-)Treue´, kurz Hi-Fi) ist ein Qualitätsstandard in der Tontechnik." Und dieser Qualitätsstandard ist tot, einfach so - mausetot? Natürlich nicht.

Nein, es ist viel subtiler. Da schlägst du die aktuelle Ausgabe einer grundsätzlich geschätzten Hifi-Zeitschrift auf (oder besser gesagt: Du öffnest den elektronischen Download auf dem Tablet...!) und der Aufmacher ist eine Röhren-Vor-End-Kombi für knapp 40 k€. Inzwischen sind Berichte über Geräte derlei absurder Preisregionen ja eher die Regel denn die Ausnahme. Spaßes halber habe ich einmal den Durchschnittspreis aller Testgeräte der Ausgabe ermittelt (wobei Plattenspieler und Arm als ein Gerät zählen) und komme auf 6.308 €. Liebe Leute, wen wollt ihr damit denn langfristig noch hinter dem Ofen hervorlocken und zum Kauf des Hefts animieren?! Den durchaus am Wohlklang interessierten Dieter Durchschnitt jedenfalls nicht (mehr). Als Leser bekomme ich mittlerweile suggeriert, nur mit einer Hifi-Kette im Gegenwert einer Mittelklasse-Limousine anständig Musik hören zu können.

Nun ja, es gibt ja auch noch den Mainstream unter den Hifi-Magazinen mit ungleich höherer Reichweite bzgl. der Größe der Leserschaft (geschätzter Faktor: 10) und durchaus anderer Zielgruppe. Hier wird auch weniger gehört denn (zu Tode) gemessen (ich habe im Studium von meinem Messtechnik-Prof. damals gelernt: "Wer viel misst, misst Mist", aber das ist eine andere Story). Auch dort prangt auf dem Cover der Januar-Ausgabe die gleiche Röhren-Vor-End-Kombi für 40 k€ - Indiz einer Fraternisierung zwischen Industrie und Gazette?! Ich WILL es zwar nicht glauben (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt), aber auch andernorts ist zuletzt z.B. eine extreme Häufung von Besprechungen eines (anderen) Röhren-Vollsortimenters aus UK zu verzeichnen. Die Doppelvorstellung zweier Vollverstärker dieses Herstellers vor einem Jahr offenbarte übrigens, dass ein Kauf dieser Pretiosen mit gut 95 k€ respektive 20 k€ im Portemonnaie zu Buche schlüge. Aber es nützt ja nix, eben jene Manufaktur von der Insel schaltet regelmäßig die größten Anzeigen im Heft - ein Schelm, wer Böses dabei denkt... An unabhängige Berichterstattung glaube ich jedenfalls schon lange nicht mehr. Liebe Leute, inzwischen bewegt ihr euch einfach völlig neben der Spur.

Bereits vor sieben oder acht Jahren erfuhr ich von einem der beiden Partner einer Connection, die sich u.a. durch Röhrenelektronik und Lautsprecher sehr der Musik verbunden zeigte, Folgendes über den Absatz seiner drei Hornlautsprecher-Modelle. Das mit 2.000 € Listenpreis kleinste Modell - sozusagen der "Appetizer" - verkaufte sich gut. Das mittlere Modell, mit ca. 8.000 € schon deutlich ambitionierter bepreist, führte hingegen ein Mauerblümchendasein. Das Topmodell allerdings (ca. 18.000 €) war der Renner und übertraf im Absatz das Einsteigermodell sogar deutlich. Spiegelte sich hier bereits die immer weiter auseinander klaffende soziale Schere wider? Es scheint fast so; eine Besorgnis erregende Entwicklung.


Womöglich sitzen bei den Hifi-Manufakturen mittlerweile auch schon viel zu viele dieser glattgebügelten Controlling- und Marketing-Fuzzies rum. Die rechnen dir dann genau aus, wie teuer dein Produkt sein muss, um den Gewinn zu maximieren. Kleine, freakige Manufakturen bis runter zur "One-Man-Show" scheinen kaum überleben zu können in der heutigen Zeit, und das ist echt schade. Bei einer Bude wie Welter Electronic hätte es so etwas beispielsweise niemals gegeben (Welter Electronic gibt es natürlich noch!) - wie gerne hätte ich heute diese EBIII-Monoendstufen von damals. Solche Produkte gibt es heute ja kaum noch, es bleibt eigentlich nur noch der Selbstbau.

Irgendwann scheint die Hifi-Branche kollektiv die falsche Abbiegung genommen zu haben. Es gibt zum Beispiel keine Typen wie Jürgen Egger mehr (Gott hab ihn selig), der statt eines "Schlüsselloch-Reports" über seinen Hörraum einen rotzigen Artikel über Single Malt Whiskys schrieb - in einer Hifi-Zeitschrift wohlgemerkt, und zwar einfach deshalb, weil es ihm gegen den Strich ging, sozusagen "die Hosen runter zu lassen", wie es denn in seinem Wohnzimmer so aussah. Oder der sich diebisch freute, wenn der kleine Class A-Transistor für unter 1.000 DM den vielfach teureren und etablierten "Platzhirschen"  von Accuphase und Co. klanglich eine lange Nase zeigt(e), auch wenn das Gehäuse heiß genug zum Spiegeleier braten wurde und der Amp sich häufig wegen Überhitzung in den Standby-Modus verabschiedete.

Es gibt sie heuer kaum noch, diese kleinen "Most-Bang-for-the-Buck"-Perlen - zu durchfrisiert und penibel abgestuft sind die Produktlinien der Hersteller. Selbst wenn es der Geldbeutel erlaubte, ich würde mir niemals dieses abgehobene Millionärs-Hifi für die exklusive Bling-Bling-Klientel-Zielgruppe in die eigenen vier Wände stellen, ganz einfach, weil es langweilig ist. Das hat für mich mittlerweile einfach nichts mehr mit High Fidelity im herkömmlichen Sinne zu tun.

Aber vielleicht male ich ja auch viel zu schwarz. Wer mich näher kennt würde mutmaßen, dieser Artikel sei eine Folge meiner gedanklichen Einstimmung auf die in gut einer Woche stattfindenden Hifi-Tage in Hamburg - und er hätte voll ins Schwarze getroffen. Ich räume ein, dass mir bereits jetzt die Angst vor der in meiner Wahrnehmung überdurchschnittlich humorlosen Szene den Nacken hochkriecht. Aber ich hege ja die Hoffnung, endlich einmal Holger Barske zu treffen, einen der wenigen authentischen und herrlich geerdeten Köpfe der Branche (was sich m.E. auch in "seinen" Publikationen widerspiegelt). Und gerne lasse ich mich eines Besseren belehren, wenn es vielleicht doch in gerätetechnischer Hinsicht den einen oder anderen Lichtblick geben sollte. Ich werde berichten, ob die High Fidelity nicht vielleicht doch nur im Koma und ein baldiges Erwachen in Reichweite liegen.

Kommentare:

  1. Hi Carsten,
    tatsächlich ist das alles nicht so einfach.
    Ich hab da mal zwei lesenswerte Dinge zum Thema, die die Sichtweise auf die eine oder andere Art zurecht rücken können. Da wäre einmal Schaltverstärkerguru Bruno Putzeys und seine sehr pointierte Sichtweise der Funktionsweise der HiFi-Branche: http://www.diyaudio.com/forums/vendors-bazaar/190434-hypex-ncore-196.html#post2898572
    Und natürlich Roland Krafts völlig korrekte Betrachtungen über die die Bedauerlichkeit von Perfektion: http://www.fidelity-magazin.de/schaufenster/area-51-die-herzlosigkeit-der-perfektion/
    Da steckt in beiden Fällen viel Wahrheit drin.

    Hamburg? Sollte sich machen lassen. Ich bin die ganze Zeit da.

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  2. Moin Holger,

    vielen Dank für Deinen Kommentar! Nein, einfach ist es natürlich nicht, da gebe ich Dir vollkommen Recht. Beide von Dir genannten Beiträge sind mir ebenfalls bekannt, auch der von Bruno Putzeys.

    Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich gönne jedem Hifi-Entwickler, Vertriebler, Redakteur - allen in der Branche - ihre gerne mehr als auskömmlichen Gewinne und Saläre - das meine ich völlig aufrichtig und es geht in keiner Weise um eine etwaige Neiddebatte.

    Mich treibt nur die Sorge, dass sich die zum Teil abgehobene Branche zu weit von ihrer breiten Basis entfernt, diese als konsumierende Klientel verliert und die Branche implodiert. Um hier den Finger in die aus meiner Sicht durchaus existente Wunde zu legen sei mir das Stilmittel der Überzeichnung erlaubt. Natürlich wollte ich auch ein wenig provozieren, manchmal kann ich es nicht lassen...

    Und ja - sollte es sich für Dich zeitlich einrichten lassen, in HH mal zusammen bei einem Kaffee zu klönen: Ich freue mich drauf!

    Gruß, Carsten

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  3. Hallo Carsten,

    RIP High Fidelity? Ja - da ist schon was dran. Der heutige Markt leidet meines Erachtens vor allem darunter, daß es keine wirkliche Mittelklasse mehr gibt. Betrachtet man das Produktspektrum, vorwiegend japanischer Großserienhersteller, in der 1970er bis 1990er Jahren, so erkannt man, daß diese sich bis auf wenige Ausnahmen zurückgezogen haben. Die Nachfrage seitens der Verbraucher reguliert hier nunmal das Angebot.
    Die klangtreue Musikwiedergabe besitzt heute kaum noch einen Stellenwert innerhalb der kaufkräftigen, gesellschaftlichen "Mittelschicht" (sofern diese nicht nur ein politisches Hirngespinst ist). Selbst der besser situierte Mittelständler interssiert sich heute i.d.R. eher für große und größere TV-Geräte sowie die Komplettbeschallung seines Domizils per datenreduzierter Streaming-Software, wiedergegeben über entsprechende Komponenten und Lautsprecher. Klein und möglichst unauffällig, per Smartphone abrufbar von Wintergarten bis Hobbykeller.
    Auf der anderen Seite dann sog. "Millionärs-HiFi", welches eher Statussymbol und Selbstzweck darstellt.

    Dazwischen bleibt wenig; übrigens eine Entwicklung welche der erwähnte Jürgen Egger in seinen Betrachtungen Mitte/Ende der 1990er bereits voraus sah. Gleiches gilt für Herrn Kraft, der das Aussterben des physischen Tonträgers am Massenmarkt prognostizierte...

    Aber es gibt sie ja noch, die Geräte mit Charakter, mit Ecken und Kanten. Diese kommen von den wenigen verbliebenen Kleinserienhersteller; haben jedoch naturgemäß Ihren Preis und taugen daher nicht für die Masse.

    Diese Entwicklung geht einher mit der, bedauerlicherweise, immer geringer werdenden Wertschätzung der Musik als Kulturgut und deren entsprechend hochwertiger Wiedergabe. Datenreduzierte Dauerbeschallung per "Ohrstöpsel" in allen Lebenslagen, also reiner Musikkonsum, auf der einen Seite und HiFi als Selbstzweck auf der anderen Seite.

    HiFi- ein Spiegel der Gesellschaft? Möglicherweise...

    Besten Gruß,
    Marc

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    1. Hallo Marc,

      das von Dir genannte "Aussterben des physischen Tonträgers" hat sich glücklicherweise zumindest bei Vinyl offenbar leicht abgebremst, ist langfristig in der Masse aber wohl dennoch unaufhaltsam. Ich glaube (und so empfinde ich es persönlich auch), dass gerade das haptische Erlebnis mit zum "besonderen Musikerlebnis" dazugehört.
      Das scheint sich ähnlich zu verhalten wie mit den Fernsehprogrammen: Als es früher nur drei Programme gab (ARD, ZDF und die "Dritten") haben die Menschen in meiner Wahrnehmung bewusster bestimmte Programme angesehen. Heute wird nur noch gezappt und oberflächlich nebenbei konsumiert. So verhält es sich heutzutage auch in der Breite bei der Musik - auf mobilen, digitalen Geräten immer und überall verfügbar und damit ein "leichtes Konsumgut".

      Gruß, Carsten

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  4. Hallo!

    Die Hi Fidelity Welt richtet sich nicht ausschliesslich danach, was Hersteller und Vertriebe anbieten sondern hauptsächlich danach, was nachgefragt wird. Und das hat sich verändert. Die Nachfrage nach hochwertigem HiFi in einem mittleren Preissegment verschwindet. Es herrscht Nachfrage im untersten Preissegment oder im oberen. Das habe ich selbst auch so erfahren. Ich habe immer wieder mal Verstärker im mittleren Preissegment angeboten, aber die werden so gut wie nicht angefragt. Also entwickle ich das was auch angefragt wird.

    Ansonsten finde ich, dass wir in den bestmöglichen Zeiten leben, wenn es um HiFi geht. Es gibt eine Vielfalt von Möglichkeiten eine interessante Anlage aufzubauen in den verschiedensten Techniken. Dank des Internets eine Vielfalt von Informationsquellen jenseits der Mainstream Presse: Blogs, Foren, etc. Dazu eine lebhafte DIY-Szene die sich international austauscht und ihre eigenen Veranstaltungen hat neben den herkömmlichen Messen.

    Jammern dass Hi Fidelity tot ist hilft nicht. Selbst mitgestalten und diese Welt am leben halten!

    Viele Grüße

    Thomas

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    1. Hallo Thomas,

      ohne Frage ist es völlig ok, dass Entwickler und Hersteller - so wie Du ja auch - das anbieten, was am Markt gefragt wird. Natürlich regeln sich hier Angebot und Nachfrage.

      Mein Beitrag "High Fidelity ist tot" soll auch keinesfalls als Gejammer verstanden werden. Mir sind einfach bestimmte Strömungen und Tendenzen aufgefallen, die ich erwähnenswert fand, um gerne - so wie jetzt hier - eine Diskussion darüber loszutreten. Und dafür muss man natürlich auch einmal etwas provozieren oder übertreiben!

      Die Szene hat sich in den letzten eineinhalb Dekaden tatsächlich stark gewandelt, auch durch die neuen Kommunikationsmöglichkeiten des Internets. Die (für mich persönlich) wirklich spannenden Entwicklungen und Geräte finden heute oft tatsächlich abseits der Massenproduzenten statt. Diese Diversifikation der Marktbreite und die Möglichkeit der Partizipation als Konsument ist für mich in dieser Entwicklung der Branche ein großer Lichtblick.

      Gruß, Carsten

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  5. HiFi is' nicht mehr? Ach? Aber wie schon bei den Schallplatten - Totgesagte sollen ja länger leben... ;-)
    Zumindest in meinem Dunstkreis. Und da steckt in so manchem selbstgebauten Röhrenverstärker mehr HiFi oder High-End, als sich das die "Schreiberlinge" vorstellen können.

    Trotzdem: Recht haste. Irgendwie. Auch wenn ich zugeben muss, keine Zeitschriften mehr zu lesen (oder kaum), allenfalls diese mal in der Zeitschriftenhandlung daumenkinomäßig durchblättere. Es ist nur noch ein Schaulaufen von maßlos überteuerten Gerätschaften, die sich Otto-Normalbürger gar nicht leisten kann. Wenn der deutsche Michel HiFi für sich entdeckt hat, bleibt ihm nur das Internet und die nicht latente Gefahr, hier auf den dicksten Blender hereinzufallen (da weiss ich, wovon ich rede). Stinknormale HiFi-Kisten, ohne Pornoeffekt aber mit Daten, die Hand und Fuss haben, sind dünn gesät. Und die paar Geräte, die man findet, sind für viele Printmedien einfach nicht darstellungswürdig, weil 1. kein Pornoeffekt und 2. keine Werbung geschaltet wird. Selbst eine lumpige Pressemitteilung bekommt man heute fast nur noch, wenn man Werbung schaltet.

    Und dann erst das herumgeeiere bei den "Tests"... Ich bin versucht, Stein und Bein zu schwören, dass so mancher Test von Röhrenverstärkern (besonders da) unter "dubiosen Umständen" entstanden ist. Etwas ähnliches wurde mir vor Wochen schon von einem Händler berichtet.

    HiFi ist tot? Ne, glaube ich nicht. Aber die Traute zu haben, ehrlich zu sein, die ist perdu.

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    1. Moin Friedrich,

      Du sprichst mir aus der Seele und ergänzt den (bzw. einen) fehlenden Anteil meines Beitrags, um den/die ich ihn Mangels Chuzpe noch vor dem Onlinestellen wieder "kastriert" habe: "Dubiose" Geräte mit Pornoeffekt und extrem überteuertes, meist wirkungsloses Zubehörzeugs braucht kein Mensch. Bei manchen dieser Produkte und der zugehörigen Selbstbeweihräucherung der Anbieter schwillt mir echt der Kamm.

      Der absolute Gegenpol hierzu ist z.B. Thomas Mayer/VinylSavor, der diesbezüglich ein Alleinstellungsmerkmal hat - kaum jemand ist so transparent in Bezug auf das, was sich hinter bzw. "in" seinen Kisten verbirgt. Chapeau! Muss man ja auch mal sagen.

      Ne, ne, ist ja schon gut, Ihr habt mich alle überzeugt - so richtig tot ist Hifi natürlich nicht, dennoch hat die Branche insgesamt einen ernsthaften Virusinfekt...
      ;-)

      Gruß, Carsten

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  6. Den Virusinfekt - OK. Da bin ich dabei.

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  7. Warum über die Entwicklung in der Branche klagen, wenn man selber schon angekommen ist. Die Hifi Hersteller ( zumindest Einige) versuchen uns zu erklären, man könne aus einer Konserve wieder Frischobst machen, wenn man nur genügend Geld ausgibt. Versuche mal aus Apfelmus einen knackigen Apfel zu machen. Ich durfte bei einer audiophilen Tonproduktion zuschauen. Alles wurde so pur wie möglich aufgezeichnet 24bit/96Khz. Anschließend musste es doch noch über einen Kompressor laufen, damit es auf unseren Heimanlagen läuft. Tonkonserven werden auf die Möglichkeiten der Nutzer hin produziert.
    Dennoch gibt es unter ihnen wahre Kunstwerke, die es verstehen die Magie des Augenblicks einzufangen. In Interviews mit Tonmeistern in der Fidelity betonen diese immer wieder, das es bei der Auswahl der eigenen Komponenten auf den eigenen Geschmack ankommt. Vielleicht ist es eine Krankheit unserer Zeit uns zu gerne gängeln zu lassen, anstatt uns ein eigenes Bild und Urteil zu machen. Mich stören die teuren Produkte nicht, ich liebe meine Klassiker, die mich nach all den Jahren immer noch begeistern können. Und damit kann ich Musik erleben und nicht nur hören. Trotzdem finde ich die WE Hörner und Röhrenverstärker spannend. Verfolge es aber überwiegend im Internet.
    So wird auch das Magazin meines Vertrauens langsam überflüssig.
    Hochwertige Musikwiedergabe ist nur noch eine Spezial Interest Sparte oder Statussymbol.
    Viel Spaß in Hamburg Josef Grewe

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