Dienstag, 10. Februar 2015

Norddeutsche HiFi-Tage / Hörtest 2015 in Hamburg Part #4: Nachschlag & Auffälligkeiten

´Ah, jetzt wärmt er das Thema noch einmal auf und fasst den letzten Bildermüll zum Abschluss-Posting zusammen!´ So oder so ähnlich könnte man als Leser dieses Blogs argwöhnen. Als Schreiberling sieht man es ganz anders: Der eigentliche Sinn einer kleinen Nachbetrachtung ist einfach, dass die Berichte zunächst möglichst schnell online gehen sollten und dadurch einige Infos in der Eile unter den Tisch fielen. Einige Bilder sind qualitativ auch tatsächlich nicht besonders gut und rauschten beim ersten Sortieren durch´s Qualitätsraster - gleichwohl kann es Sinn machen, diese als "Kondensationskeim" für eine nachgeschobene Info dennoch online zu stellen. Also wühlte ich einige Bilder wieder aus dem Mülleimer! ;-) Und manche Dinge sind mir einfach erst später wieder eingefallen.


Hier der kleine Transrotor Rossini noch einmal aus einer anderen Perspektive. Ich mag gerade dieses Transrotor-Modell ganz besonders, weil es so herrlich schlicht daherkommt, eine klassische rechteckige Grundform hat und der chromfarbene Anteil durch das Acrylweiß der Zarge bzw. das Weiß des Plattentellers kompensiert wird. Und weil es eher am unteren Ende der Transrotor-Preisliste rangiert.




Hier noch einmal die Voxativ "Pi" in Weiß (sie stand in einem anderen Raum als die schwarze Variante). Ich hatte ja rumgequakt, die "Pi" klinge untenrum etwas zu dünn. Wie immer Geschmackssache - sicher keine Lautsprecher für brachiale Rockmusik, aber die Kiste wird schon ihre Fans finden. Allerdings sieht das Schnuckelchen ja doch sehr hübsch aus, so in Weiß!


Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness. So sieht es also aus - hier mit Haube. Bitte nicht an den Spiegelreflexionen auf der Haube stören. Immerhin prangt nun vorne der Preis dieser Plattenwaschmaschine, was einige sicher interessieren dürfte. Ich kannte das Gerät zuvor nicht und konnte die Funktionsweise live in Augenschein (aber nicht in Ohrenschein) nehmen. Überhaupt: Den Namen finde ich sehr sympathisch und originell!



Rein optisch war Tannoy ja noch nie so ganz mein Ding. Muss ja auch nicht. Allerdings habe ich mich stets gefragt, wieso der Wirkungsgrad der meisten Modelle immer nur so gerade eben die 90 dB-Marke überspringt (wenn überhaupt). Und warum werden diese grundsätzlich ja immer noch spannenden Koaxe nicht einmal live hier vorgeführt, zum Beispiel mit einer schön brutalen Push-Pull-Pentode? Dafür würde ich dann auch meine uralten, party-versifften AC/DC-Scheiben von Dachboden kramen und mitbringen. Könnte man dann ja mit einem robusten Denon DL 103-MC abspielen. Der Blick ins Koax-Innere offenbart doch bereits eine verblüffende Ähnlichkeit zu einer Brennerdüse; also - da geht doch was...



Martion Bullfrog (oben, blaue Würfel) und Geithein (unten) - beides kompakte Koax-Monitore. Das fiel mir grundsätzlich auf bei den verschiedenen Vorführungen: In den relativ kleinen Hotelräumen kamen kompakte Monitore meist besser zurecht als große Standboxen - kein Wunder eigentlich.



Hier noch einmal bfly-audio. Am Stand im Flur war immer viel los und ich hatte leider nur kurz Gelegenheit, Herrn Schäffer mal die Hand zu schütteln und kurzen Small Talk mit ihm zu halten. Neben viel Zubehör, Tweaks und allerlei Hilfsmitteln hatte er natürlich seine Perle - die Phonostufe "Perla Musica" - ebenfalls mit im Gepäck. Leider wurde sie nicht vorgeführt, jedenfalls habe ich sie nur auf dem Tisch im Flurbereich gesichtet. Herr Schäffer, für die nächsten Hifi-Tage in Hamburg 2016 wünsche ich mir eine musikalische Vorführung - am besten mit einem von Ihnen getunten Thorens-Dreher, wie er auch bei Ihnen zu sehen war!


Ganz erstaunlich: Der "Starter" von input audio stand und spielte auf einem rutschigen Seidendeckchen. Klangliche Gründe konnte das kaum haben, ob hier wohl eine Dame dekoriert hatte?!


Das RP8-Skelett von REGA stand im Flurbereich des Erdgeschosses herum, und zwar an einer so stark frequentierten Ecke, dass fast jeder, der vorbeikam, irgendwie daran fasziniert herumfummelte. Bis das arme Teil dann so "speckig" aussah wie hier...



Von Unison Research gab´s einen Standlautsprecher namens "Max 1" zu hören. Vorgeführt wurde im offenen Flurbereich, was eine Beurteilung der Performance aufgrund des allgemeinen Geräuschpegels unmöglich machte. Dafür drehten die Höhrer auf dem Sofa eigenständig den Pegel immer weiter auf als versuchten sie, die Umgebungsgeräusche zu übertönen oder die parlierenden Besucher zum Schweigen zu zwingen...

Klar, die Röhren-Amps von Unison Research gab es natürlich auch:




Und sonst - was bleibt von der Veranstaltung hängen, was könnte besser gemacht werden? Ganz ehrlich - so richtige Kritik am diesjährigen Event fällt mir einfach nicht ein. Alles war gut organisiert und insgesamt war es trotz der Menge der Besucher recht entspannt. Auch das Service-Personal war freundlich und professionell, man bekam stets vernünftige Auskünfte und die Vorführungen - nun, die sind ja eh´ Sache der Aussteller selbst. Aber auch die waren im Großen und Ganzen anständig bis sehr gut. Ich freue mich jedenfalls auf nächstes Jahr!

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